Willkommen beim BUND Uhldingen

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BUND-Uhldingen

Willkommen beim BUND Uhldingen

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) setzt sich für den Schutz unserer Natur und Umwelt ein, damit die Erde für alle, die auf ihr leben, bewohnbar bleibt. Die BUND-Gruppe Uhldingen hat die Prioritäten ihrer Umweltarbeit beim Amphibienschutz, den Fledermäusen, dem Landschaftsschutz (Gewässer/ Biotope/ Streuobstwiesen/ Gärten) und der Ortsplanung (Stellungnahmen zur Bauleitplanung). Interessierte Bürger, passive Mitglieder und aktive Umweltschützer sind gleichermaßen bei uns willkommen. Kommen Sie einfach zu unseren Gruppentreffen (unsere Sitzungen sind öffentlich), schreiben Sie eine Mail oder stöbern Sie vorerst auf unserer Seite!

Die Amphibien sind schon auf Wanderschaft!

Der Amphibienzaun am Killenweiher steht!  (G.Vollmer)

Außergewöhnlich früh sind in diesem Jahr die Amphibien aus dem Winterschlaf aufgewacht und haben sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern gemacht. Grund dafür dürfte der für die Jahreszeit sehr warme Regen am vergangenen Wochenende gewesen sein. Wir waren darauf vorbereitet, haben den Amphibienzaun am Samstag (01.02.2020) aufgebaut und konnten immerhin schon 12 Tieren über die Straße helfen.

Weitere Infos gibt es beim "Amphibienschutz"

Gute Vorsätze für 2020!

"Ich habe gehört, hier gibt's was!"  (G.Vollmer)

 - Wir kümmern uns um die Amphibien am Killenweiher. 
   (Februar bis April)

  - Wir durchstreifen mit naturbegeisterten Kindern Wald und Flur (Naturerlebnistage).
    (März, Juli, September, Dezember)

 - Wir erhalten unsere Naturlandschaft (Biotoppflege).
   (ganzjährig nach Pflegeplan)

 - Wir beteiligen uns an den Ferienspielen der Gemeinde (Naturforscher/ GEO-Caching).
   (Sommerferien)

 - Wir schauen nach Schmetterlingen: Wo sind sie? Welche fliegen? Wie viele sind es?
   (April bis September)

 - Wir sorgen uns um Artenvielfalt in den Gärten, indem wir alte Obstsorten anbieten bei der Hochstammaktion.
   (Oktober)

 

Das war in 2019!

Ein kurzer Rückblick aufs alte Jahr.

Im Jahr 2019 rückten umweltpolitische Themen stärker denn je in die Nachrichten. Die Klimadebatte im Bundestag war lang und ausgiebig, das Ergebnis ernüchternd. Das Klimapäckle! Immerhin, es soll noch etwas nachgebessert werden, aber gut wird es deshalb noch lange nicht. Dabei ist das Klima nur eines der vielen Umweltthemen, die es gilt sich anzuschauen und daran zu arbeiten, z.B. das belastete Grundwasser, das Insektensterben, das Verschwinden der Vögel, der Plastikmüll weltweit.

Sehr erfreulich dagegen ist der öffentlichkeitswirksame Auftritt der Schüler*innen und Jugendlichen in der Fridays-For-Future-Bewegung. Demos mit 1.400.000 Teilnehmern in Deutschland. Das macht Mut! Vielleicht gelingt es doch noch, mehr Menschen zu einem achtsamen Umgang mit der Natur und Umwelt zu bewegen; zum Wohle unserer Kinder.

Viel zu tun gab es beim Volksbegehren "Rettet  die Bienen". Die Emotionen gingen hoch, die Bauern schimpften und protestierten gegen die Aktion. Sie seien nicht schuld, das seien vielmehr die Discounter-Kunden, die Autos auf den Straßen, der Klimawandel. Fakt ist, dass die Landwirtschaft den weitaus größten Anteil am Verschwinden der Insekten hat. Fakt ist aber auch, dass es den kleinen Betrieben in der Landwirtschaft nicht gut geht. Das liegt an der schlechten Wertschöpfung für ihre Produkte, ein Maketing-Thema. Es muss ein Weg gefunden werden, den kleinbäuerlichen Betrieb wieder wirtschaftlich zu machen und das ohne die Verwendung von synthetischen Giften. Ein Gesetzesentwurf der Landesregierung, erarbeitet im Gespräch mit Landwirtschaft und Umweltschutz, hat jetzt für mehr Ruhe gesorgt. Er soll in diesem Frühjahr als Gesetz vom Landtag beschlossen werden. Hoffen wir, dass er gut wird. Gemessen wird aber weiterhin an der Entwicklung der Arten in unserer Natur.

Der BUND war bei allen Themen vertreten.

Wir in Uhldingen waren mit unseren kommunal ausgerichteten Themen unterwegs.

Tag der offenen Gärten: Dieser Aktionstag findet alle 2 Jahren statt, so auch im Jahr 2019. Es beteiligten sich 6 Gärten. Auch 2019 besuchten wieder mehr als 100 interessierte Bürger die Gärten. Dabei wurde viel diskutiert, wurden viele Erfahrungen ausgetauscht oder auch einfach nur die schönen Blumen bestaunt. Es war einfach schön!

Naturpädagogik: Die Naturforscher, so nennt sich eine Gruppe Schüler und Schülerinnen an der Lichtenbergschule in der Nachmittagsbetreuung, spielten und lernten unter pädagogischer Anleitung in und mit der Natur. Für diese Arbeit konnten wir neue Betreuer gewinnen, die mit den Schülern zusammen draußen sind und die Natur entdecken.

Eine weitere Initiative mit Kindern die Natur zu erforschen waren die Naturerlebnistage. Sie wurden auch in 2019 im Frühling, Sommer und Herbst durchspielt. Spielerisch wurden so Bienenhotels gebaut, Kröten bestaunt oder Vogelbeobachtungswälle errichtet.

Eine andere Art zu spielen war das "GEO-Caching"! Im Jahr 2018 zum ersten Mal ausprobiert, wurde es im Rahmen der Ferienspiele wieder angeboten. Fünf Kindergruppen jeweils in Begleitung eines Erwachsenen durchstreiften den Mauracher Wald. Alle wurden fündig und freuten sich über die leckeren Schätze. Ein großes Lob hierbei auch an Petrus. Er ließ es nämlich nur vor und nach der Schatzsuche "voll krass" schütten, während der Suche blieb es ganz "cool" trocken.

Amphibien: Vom Februar an bis in den April beschäftigten uns die „großen" Amphibien rund um den Killenweiher. In diesem Jahr wurden nur 148 Tieren registiert. Das sind erschreckend wenige Tiere. Wir vermuten, dass der heiße Sommer 2018 die Ursache dafür ist.

Im Mai/Juni kümmerten wir uns um die „kleinen" Amphibien. Im Gegensatz zum letzten Jahr konnten nur wenige Jungtiere beobachtet werden. Hier das Äquivalent zur Laichwanderung: wenn keine Hochzeit, dann auch keine Kleinen.

Der BUND war beim 20-jährigen Jubiläum des Waldkindergarten mit dabei. Es war ein schönes Fest mit vielen strahlenden Gesichtern.

Biotopmanagement im Ganswinkel: Die Reaktivierung der Altgewässer im Ganswinkel konnten wir im Herbst 2018 abschließen. In diesem Jahr wurden die Streuwiesen gemäht.

Hochstammaktion: In diesem Jahr konnten wir 42 Bäume alter Obstsorten an Grundstückseigentümer in Uhldingen weitergeben.  

Volksbegehren "Rettet die Bienen"

Was fordert das Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen?

  • Das Land Baden-Württemberg soll sich für den Artenschutz einsetzen!

  • Landwirtschaftliche Betriebe zu Bio-Betrieben umwandeln!

  • Pestizideinsatz auf den landwirtschaftlichen Flächen bis 2025 halbieren!

  • In Naturschutzgebieten Pestizide verbieten!

  • Streuobstwiesen schützen!

 

Mehr Infos (beim Landesverband) hier!

Hummel im Anflug zum Natternkopf  (G.Vollmer)

Lieber Bienen-Freund, liebe Freundin der Artenvielfalt, liebe Freund*innen der Erde,

es gibt Neuigkeiten in Sachen Volksbegehren: Gestern hat der letzte Runde Tisch in Sachen Bienen-Volksbegehren getagt. Am Verhandlungstisch saßen die Trägerkreis-Organisationen sowie Umweltminister Untersteller, Agrarminister Hauk und Vertreter*innen der Landwirtschaftsverbände. Die Landesregierung hat einen akzeptablen Gesetzentwurf gegen das Arten- und Höfesterben auf den Weg gebracht. Das Bienen-Bündnis hat diesen Entwurf einstimmig akzeptiert.

Aus den Eckpunkten ist ein tragbarer Gesetzentwurf entstanden!

Hier die wichtigsten, ausgehandelten Gesetzesänderungen.

  • Mehr Rückzugsflächen:  Auf 10% Prozent der Landesfläche soll ein zusammenhängender Schutzraum („Biotopverbund“) entstehen. Streuobstwiesen werden besser geschützt.
     
  • Schutz in Schutzgebieten: In baden-württembergischen Schutzgebieten gibt es künftig nur noch Integrierten Anbau oder Öko-Anbau. In Naturschutzgebieten, das sind etwa zwei Prozent der Landesfläche, werden Pestizide ganz verboten.
     
  • Mehr Öko-Anbau: Bessere Förderung des Bio-Anbaus und die Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel sind geplant. Ökolandbau ist nachweislich nicht nur besser für die Artenvielfalt, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe. Zudem stellt das Land seine eigenen Landwirtschaftsbetriebe schnellstmöglich auf Öko-Anbau um.
     
  • Weniger Gifte: Das Land bekennt sich zu einer verbindlichen Pestizidreduktion. Bis 2030 sollen 40 bis 50 Prozent der chemisch-synthetischen Pestizide im Land eingespart werden.
     
  • Grün statt Grau: Privatgärtner werden angehalten, statt Schottergärten wieder sinnvolle Gärten anzulegen. Pestizide dürfen in Hausgärten garnicht mehr ausgebracht werden.

BUND-Treffen am 06. März 2020

Ort: Gasthaus Sternen

Wir beginnen um 20:00h.

Themen

Sind in Bearbeitung.

Unsere Treffen sind öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

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