Amphibienwanderung im Frühjahr ...
... geht von "hin" auf "zurück".
Erdkrötenweibchen im September 2025 am Schlosssee, ein besonders großes Tier.
(G.Vollmer)
Die Wanderung der Amphibien im Frühjahr zu ihren Laichplätzen hat ihren Wendepunkt erreicht.
Wendepunkt soll heißen, dass die laichwilligen Tiere bereits das Laichgewässer erreicht haben und nun die “Frühauhsteher”, Tiere die bereits im Februar unterwegs waren, schon auf dem Weg nach Hause sind d.h. wieder zurück in den Wald laufen. Wir nennen das die “Rückwanderung”. Diese Wanderbewegung gilt es genauso so schützen, wie die Hinwanderung. Das machen wir an verschiedenen Plätzen in unserer Umgebung. Das ist einmal am Killenweiher, an dem die Tiere zu den Durchlässen geleitet werden, an der Grasbeurerstraße mit Hilfe von Schranken, die bis Anfang April die Rückwanderung schützt und am Schlosssee in Salem, an dem für die Rückwanderung ein eigener Zaun aufgebaut ist, der weiterhin betreut wird.
Für unsere Gäste: Hier geht es zu weiteren Informationen zur den Wanderungen.
Killenweiher.
Informationen über die geretteten Tiere.
Übersicht über die Fangergebnisse …
… liefert das Internet-Tool der “Krötenretter”. Mit diesem Werkzeug protokollieren wir die Wanderung am Killenweiher. Das Tool kann jeder einsehen. Es betreut Aktivitäten des Amphibienschutzes an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unseren Killenweiher finden sie als “BUND Uhldingen” in der Übersicht “Alle Gruppen”.
- zur KrötenretterApp einwählen.
Amphibien zum Killenweiher
Beschreibung der Tiere und chronologische Daten zu den Wanderungen.
Weitere Informationen aus den vergangenen Jahren, zu den Arten und auch zur Amphibienschutzanlage an der L201 erhalten Sie hier.
Schlosssee.
Betreuen der Rückwanderug.
Übersicht über Hinwanderung und der Rückwanderung …
… liefert ebenfalls das Internet-Tool der “Krötenretter”. Mit diesem Werkzeug protokollieren wir auch die Wanderung am Schlosssee. Den Schlosssee finden sie als “Amphibien Salemertal” in der Übersicht “Alle Gruppen”.
- hier gehts zur KrötenretterApp .
Amphibien zum Schlosssee
Beschreibung der Tiere und chronologische Daten zu den Wanderungen.
Weitere Informationen zu den Amphibien am Schlosssee finden sie hier!
Schmetterlinge!
... wir kümmern uns darum!
Zugegeben ein schöner Slogan, aber was steckt dahinter, wenn wir behaupten " … wir kümmern uns darum?
Zum Beispiel kümmern wir uns seit 2020 um Schmetterlinge, speziell Tagfalter, indem wir beim “Tagfaltermontoring” mitmachen.
Das Tagfaltermonitoring wird vom Helmholzinstitut in Leipzig geleitet und erfasst Tagfalterarten in ganz Deutschland. Wir haben uns dort angeschlossen und erfassen die Tiere an drei Stellen in Uhldingen und Umgebung. Hier können sie mitmachen und einen eigenen Tanssekt betreuen und damit einen Beitrag zur Biodiversität leisten.
Wie das geht erfahren sie hier!
Volksbegehren "Rettet die Bienen"
Was fordert das Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen?
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Das Land Baden-Württemberg soll sich für den Artenschutz einsetzen!
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Landwirtschaftliche Betriebe zu Bio-Betrieben umwandeln!
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Pestizideinsatz auf den landwirtschaftlichen Flächen bis 2025 halbieren!
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In Naturschutzgebieten Pestizide verbieten!
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Streuobstwiesen schützen!
Hummel im Anflug zum Natternkopf
(G.Vollmer)
Aus den Eckpunkten ist ein tragbarer Gesetzentwurf entstanden!
Hier die wichtigsten, ausgehandelten Gesetzesänderungen.
- Mehr Rückzugsflächen: Auf 10% Prozent der Landesfläche soll ein zusammenhängender Schutzraum („Biotopverbund“) entstehen. Streuobstwiesen werden besser geschützt.
- Schutz in Schutzgebieten: In baden-württembergischen Schutzgebieten gibt es künftig nur noch Integrierten Anbau oder Öko-Anbau. In Naturschutzgebieten, das sind etwa zwei Prozent der Landesfläche, werden Pestizide ganz verboten.
- Mehr Öko-Anbau: Bessere Förderung des Bio-Anbaus und die Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel sind geplant. Ökolandbau ist nachweislich nicht nur besser für die Artenvielfalt, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe. Zudem stellt das Land seine eigenen Landwirtschaftsbetriebe schnellstmöglich auf Öko-Anbau um.
- Weniger Gifte: Das Land bekennt sich zu einer verbindlichen Pestizidreduktion. Bis 2030 sollen 40 bis 50 Prozent der chemisch-synthetischen Pestizide im Land eingespart werden.
- Grün statt Grau: Privatgärtner werden angehalten, statt Schottergärten wieder sinnvolle Gärten anzulegen. Pestizide dürfen in Hausgärten garnicht mehr ausgebracht werden.