Unsere Biotope ...
... wir kümmern uns um sie!
Aktive unserer BUND-Gruppe bei der Pflege. Sie entfernen Neophyten wie die kanadische Goldrute und kanadisches Berufskraut.
(G.Vollmer)
Am Samstag den 25. Juli diesen Jahres haben wir Hand angelegt. Es ging um das Biotop im Gewann “Hinter Torpen”.
Es handelt sich hier um einen Magerrasen, der am Rand des Banzenreuther Waldes gelegen ist. Auf diesem sandigen, trockenen Boden konnten sich nur Pflanzen halten, die sich diesen harten Bedingungen angepasst haben. Es sind u.A. das “Sonnenröschen”, der “Hauhechel”, der “Feld Thymian” und der “Steinsame”. Natürlich wachsen hier auch noch viele andere Arten, darunter auch solche, die in unsere Landschaft eingeschleppt worden sind. Sie passen nicht ins Ökosystem. Sie verbreiten sich stark, weil keine heimischen Tiere sie fressen mögen. Außerdem sind sie robust, schnellwüchsig und verdrängen dadurch unsere “Spezialisten”.
Genau um diese kümmern wir uns, indem wir die Neophyten beseitigen.
Amphibienwanderung im Herbst ...
... hat begonnen.
Bei Kontrollen auf der Grasbeurerstraße wurden tote Tiere aufgefunden. Das war in der letzten Regennacht am 17. September. Damit ist ein deutliches Zeichen gesetzt, dass die Tiere sich auf den Winter einstellen und zu Plätzen in der Nähe der Weiher wechseln. Dabei überqueren einige der Tiere schon die Straße, während andere noch im Hallendorfen Wald bleiben. Zum Schutz der Tiere wird die Straße in Wandernächten des nachts gesperrt.
Das Umweltschutzamt wird Beginn und Ende des Sperrzeitraumes an die Wetterlage und die tatsächliche Wanderungsaktivität der Amphibien anpassen, um somit die Straßensperrung auf ein Minimum zu begrenzen. Die Bevölkerung wird gebeten, die Straßenbeschilderung in Mühlhofen und Grasbeuren zu beachten.
Die automatische Schrankenanlage ist in Wanderungsnächten zwischen 19:00 Uhr und 6:00 Uhr geschlossen. Der maximale Sperrzeitraum erstreckt sich bis Mitte Oktober.
Killenweiher.
Informationen über die geretteten Tiere.
Übersicht über die Fangergebnisse …
… liefert das Internet-Tool der “Krötenretter”. Mit diesem Werkzeug protokollieren wir die Wanderung am Killenweiher. Das Tool kann jeder einsehen. Es betreut Aktivitäten des Amphibienschutzes an vielen Orten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unseren Killenweiher finden sie als “BUND Uhldingen” in der Übersicht “Alle Gruppen”.
- zur KrötenretterApp einwählen.
Amphibien zum Killenweiher
Beschreibung der Tiere und chronologische Daten zu den Wanderungen.
Weitere Informationen aus den vergangenen Jahren, zu den Arten und auch zur Amphibienschutzanlage an der L201 erhalten Sie hier.
Schlosssee.
Betreuen der Amphibien in diesem Frühjahr.
Übersicht über die Wanderung …
… liefert das Internet-Tool der “Krötenretter”. Mit diesem Werkzeug protokollieren wir die Wanderung. Möchten dieses Tool nutzen, finden sie hier den Link. Zur Orientierung: Den Schlosssee finden sie als “Amphibien Salemertal” in der Übersicht “Alle Gruppen”.
- hier gehts zur KrötenretterApp .
Amphibien zum Schlosssee
Beschreibung der Tiere und chronologische Daten zu den Wanderungen.
Weitere Informationen zu den Amphibien am Schlosssee finden sie hier!
Schmetterlinge!
... wir kümmern uns darum!
Zugegeben ein schöner Slogan, aber was steckt dahinter, wenn wir behaupten " … wir kümmern uns darum?
Zum Beispiel kümmern wir uns seit 2020 um Schmetterlinge, speziell Tagfalter, indem wir beim “Tagfaltermontoring” mitmachen.
Das Tagfaltermonitoring wird vom Helmholzinstitut in Leipzig geleitet und erfasst Tagfalterarten in ganz Deutschland. Wir haben uns dort angeschlossen und erfassen die Tiere an drei Stellen in Uhldingen und Umgebung. Hier können sie mitmachen und einen eigenen Tanssekt betreuen und damit einen Beitrag zur Biodiversität leisten.
Wie das geht erfahren sie hier!
Volksbegehren "Rettet die Bienen"
Was fordert das Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen?
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Das Land Baden-Württemberg soll sich für den Artenschutz einsetzen!
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Landwirtschaftliche Betriebe zu Bio-Betrieben umwandeln!
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Pestizideinsatz auf den landwirtschaftlichen Flächen bis 2025 halbieren!
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In Naturschutzgebieten Pestizide verbieten!
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Streuobstwiesen schützen!
Hummel im Anflug zum Natternkopf
(G.Vollmer)
Aus den Eckpunkten ist ein tragbarer Gesetzentwurf entstanden!
Hier die wichtigsten, ausgehandelten Gesetzesänderungen.
- Mehr Rückzugsflächen: Auf 10% Prozent der Landesfläche soll ein zusammenhängender Schutzraum („Biotopverbund“) entstehen. Streuobstwiesen werden besser geschützt.
- Schutz in Schutzgebieten: In baden-württembergischen Schutzgebieten gibt es künftig nur noch Integrierten Anbau oder Öko-Anbau. In Naturschutzgebieten, das sind etwa zwei Prozent der Landesfläche, werden Pestizide ganz verboten.
- Mehr Öko-Anbau: Bessere Förderung des Bio-Anbaus und die Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel sind geplant. Ökolandbau ist nachweislich nicht nur besser für die Artenvielfalt, sondern stärkt auch die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe. Zudem stellt das Land seine eigenen Landwirtschaftsbetriebe schnellstmöglich auf Öko-Anbau um.
- Weniger Gifte: Das Land bekennt sich zu einer verbindlichen Pestizidreduktion. Bis 2030 sollen 40 bis 50 Prozent der chemisch-synthetischen Pestizide im Land eingespart werden.
- Grün statt Grau: Privatgärtner werden angehalten, statt Schottergärten wieder sinnvolle Gärten anzulegen. Pestizide dürfen in Hausgärten garnicht mehr ausgebracht werden.